 Kaum ein Zahlungsverkehr läuft heute noch ohne ein
Girokonto. Gehaltszahlungen, Überweisungen, Kartenzahlungen alles wird
vom Girokonto aus erledigt. Die meisten Banken bieten inzwischen
kostenlose Girokonten an, wenn regelmäßig Zahlungen auf das Konto
eingehen. Wer Überweisungen vom PC zu Hause ausführt, oder an
den Selbstbedienungsterminals die Überweisungen eingibt kann auch dort
jegliche Kosten sparen. Bei den Banken unterscheidet man zwischen
Filial-Banken und Direktbanken. Erste bieten Kundenberater und
zahlreiche Filialen. Dazu zählen beispielsweise Sparkasse und
Volksbank. Die Kontoführungsgebühren sind jedoch zumeist höher. Direkt-Banken
hingegen verzichten auf Beratung vor Ort, dort kann man alles online
oder telefonisch klären. Die Zinsen sind bei diesen Banken meist höher
und die Gebühren geringer.
Die meisten Unterschiede
zwischen den Konten gibt es bei den Überziehungszinsen. Normalerweise
zahlen Bankkunden deutlich mehr als zehn Prozent für einen
Dispo-Kredit. Wird das Dispo-Limit dann auch noch überschritten, können
die Überziehungs-Zinsen schnell 17 Prozent und mehr betragen. Wer einen
Kredit aufnehmen will, sollte das lieber über Ratenkredite tun.
Zuviel
Geld sollte nicht auf dem Girokonto bleiben, da die Zinsen gering sind.
Dort empfiehlt sich das Geld eher auf einem Tagesgeld- oder einem
Festgeldkonto anzulegen.
Wer die Bank wechselt, sollte
erst ein neues Konto haben, bevor er das alte kündigt. Teilen Sie Ihrem
Arbeitgeber die neue Bankverbindung mit und ändern Sie bestehende
Daueraufträge, die Sie Ihren alten Kontoauszügen oder Ihren
persönlichen Unterlagen entnehmen können. Informieren Sie auch
Versicherungen, Vereine und Firmen, denen Sie eine Einzugsermächtigung
für Ihr Konto erteilt haben, über die Änderung Ihrer Bankverbindung. Einige
Banken kümmern sich auch um die Kündigung des bestehenden Kontos, wenn
man dies bei der Eröffnung des neuen Kontos beantragt. Erkundigen Sie
sich in diesem Fall, ob die neue Bank sich auch um die Übernahme von
Daueraufträgen und Einzugsermächtigungen kümmert. Für Girokonten gibt es keine Kündigungsfristen.
Girokontovergleich
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