 Dennoch sollte man vorher die Finanzen genau durchplanen.
Neben den Baukosten für das Haus treten Baunebenkosten auf, Sie machen
rund 10-20% des Gesamtaufwands aus, und sind daher nicht zu verachten.
Dazu zählen Leistungen, die für Architekten und Ingenieure aufbracht
werden müssen. Dazu kommen Baugenehmigungskosten, Kosten der
Bauabnahme, Versicherungsgebühren (Bauversicherungen), Kosten für
behördliche Prüfungen sowie Kosten für die Unterhaltung der Baustelle.
Auch
Kosten für den Garten, eine Terrasse oder einen Zaun, sowie Kosten für
Anschlussleitungen für Wasser-, Kanal-, Strom- oder Gasleitungen bis
hin zu Telefon- und Fernsehkabel kommen auf Sie zu.
Manchmal
benötigt man noch Geld für die Maklercourtage. Wenn die Immobilie durch
einen Makler erworben wird, kommen so 3-6 % des Kaufpreises plus
Mehrwertsteuer hinzu. Manchmal wird die Provision jedoch auch zwischen
Käufer und Verkäufer geteilt. Wichtig: Der Makler bekommt nur das Geld,
wenn der Vertrag geschlossen ist.
Außerdem ist es möglich, dass am neuen Haus kleinere Schäden auftreten. Diese Kosten dürfen nicht vergessen werden.
Dazu
kommen Grundbesitzabgaben. Diese werden in der Regel von der Gemeinde
erhoben. Darin enthalten sind Abgaben wie Grundsteuer,
Abfallbeseitigungsgebühr, Gebühr zur Reinigung der Strasse sowie die
Abwassergebühr für Schmutz- und Niederschlagswasser. Diese werden
vierteljährig entrichtet, und sind vom Verbrauch abhängig.
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