 Klar, man möchte sich nur sehr ungern mit dem
eigenen Tod beschäftigen. Doch sollte man dies tun, um die Familie vor
großen finanziellen Sorgen zu bewahren. Wer beispielsweise der einzige
Verdiener in der Familie ist, bringt mit dem Tod die Familie in
finanzielle Probleme. Die Risikolebensversicherung
zahlt nach dem Tod, unabhängig von der Todesursache, eine vorher
vereinbarte Summe, unabhängig davon, wie viel bisher eingezahlt wurde.
Stirbt der Versicherte während der Laufzeit nicht, erhält er allerdings
- im Gegensatz zur Kapital-Lebensversicherung - auch kein Geld zurück. Die
gesetzliche Rentenversorgung für Hinterbliebene, wie Waisen oder
Witwenrente, ist relativ gering. Daher sollte man privat vorsorgen.
Überflüssig ist die Police nur für diejenigen, die keine Angehörigen
versorgen, etwa Singles, Azubis und Studenten.
Die Versicherungssumme hängt von der gewünschten
Auszahlungssumme und dem Alter ab. Je älter man ist, und je höher die
Summe ist, umso höher sind auch die Kosten. Auch ein riskanter Beruf
oder ein riskantes Hobby gehen in die Beiträge ein. Wie lang man die
Versicherungsdauer wählt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es
ist sinnvoll, die Versicherungsdauer zumindest bis zum Ausbildungsende
der Kinder durchzuführen. Bei der Höhe der Versicherungssumme gilt die
Faustregel: Paare mit kleinen Kindern brauchen mindestens das Fünffache
des Bruttojahreseinkommens des Hauptverdieners. Sind die Kinder schon
älter, oder ist nur der Partner zu versorgen, reicht normalerweise das
drei- bis vierfache Bruttojahreseinkommen aus. Die
Risiko-Lebensversicherung kann in Kombination mit der
Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden. Dann werden die
Kosten geringer.
|